Wie ist es mit dem neuen Leben?

Meine ältere Schwester ist schwanger und wirft meine Nichte in wenigen Monaten.

Meine Wünsche nach Nachwuchs sind schon lange verstummt. Durch die Konstitution, die ich weitergeben kann, will ich meine Kinder nicht belasten. Meine Schwester wirkt erfüllt und voller Freude. Ihr Ehepartner ist stolz und voller Gedanken des Glücks.

Ich bin es auch, glücklich. Aber ich weiss, dass ich diese Erfahrung nie machen werde, oder machen kann. Ich kann kein Kind in meine Welt zwingen. Das, was ich tun kann, ist eine profitierende Bezugsperson für meine Nichte zu sein.

Ich werde immer Kinderlos sein, Aber kann meine Erfahrungen weitergeben.

Das Glück Mutter oder Vater zu sein werde ich nie begreifen können. Aber trotz meiner Fehlerhaftigkeit bin ich voller Liebe und Zuneigung. Ich werde ein Teil des neuen Lebens meiner Nichte sein, und ihr erklären können, dass die Phantasie der Kindheit eines der wertvollsten Dinge ist. Ich kann ihr Witze erzählen, die ihre Eltern ärgern. Sie kann mich sehen und kennenlernen mit dem ungetrübten Verstand und den offenen Ohren eines Kindes.

Neues menschliches Leben will ich nicht erschaffen. Aber dieses Leben, dass in einer familiären und globalen Krise erschaffen wurde, hat Fürsorge aber auch Freude verdient. Mein Leben ist grau. Aber das Leben dieser, ich nenne sie mal Prinzesin, hat nur den Schein und die Wärme verdient.

Meine Hoffnung ist es, dass ich meine Melancholie vor ihr gut verbergen kann, um sie nicht zu verderben. Es wird wunderbar, wenn ich sie in meinen Armen halten darf. Ein neues Leben nach Tod und Trauer. Ich wünsche ihr nur das beste.

Veröffentlicht von Lydia

Schräg und manchmal verrückt. Ich bin nicht Perfekt, aber dafür bin ich zu gerne ein Mensch.

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